Feministisches Kollektiv Thun-Berner Oberland

Wir sind das Feministische Kollektiv Thun–Berner Oberland. Ländlich gelegen sind wir vernetzt bis weit hinten in die Täler. Wir sind verschieden, jung, älter – Aktivist:innen mit diversen Lebensrealitäten. 

Wir sind gut organisiert, motiviert und bleiben dran, denn zusammen erreichen wir Grosses!

Bist Du dabei? Melde dich bei uns – wir freuen uns auf Dich!

Möchtest Du informiert werden oder uns aktiv unterstützen?

Schick uns eine Nachricht und wir melden uns bei Dir!
Wir freuen uns!

Unterstützt Du uns mit einer Spende?
Feministisches Kollektiv Thun-BeO,
Stationsstr. 22, 3626 Hünibach
BEKB Steffisburg,
IBAN: CH14 0079 0016 5845 9535 7
Herzlichen Dank!

Am Samstag 30. April wird in Thun der 1. Mai vorgefeiert! ✊

Vorabendprogramm 1. Mai:

15.30:  Treffpunkt Demo auf dem Viehmarktplatz Thun (Die Demo ist bewilligt)

Ab 17.00: 1. Mai Vorfeiern im AKuT mit Podium (Seestrasse 20, 3600 Thun)

Ab 18.00 Konzerte – @yearofthedog_band Dog Daughterz und The High Times @thehightimescool 

Ab 21.30 DJ Sets: Affect Alien @affectalien und Lutra Lutra

Mitwirkende: AKuT, Feministisches Kollektiv Thun-BeO, JUSO und Partenza

Eintritt Kollekte

Vorabend 1. Mai: An die Arbeit!

Frauen[1] leisten den Grossteil der schlecht- und unbezahlten Care-Arbeit. In der Schweiz büssen sie dafür jedes Jahr mit einer Einkommenslücke von 100 Milliarden Franken. [2] Deshalb erhalten sie nach ihrer Pensionierung im Schnitt dann rund 40 Prozent weniger Rente. [3]

Und das, obwohl wir in jeder Krise sehen, auf welche Arbeit verzichtet werden kann. Und auf welche nicht: Auf ebendiese Care-Arbeit. Keine Pointe.

Ziehen wir endlich die richtigen Schlüsse. Es ist nicht falsch, dass Frauen diese Arbeit leisten. Es ist falsch, dass diese Arbeit gleichbedeutend ist mit Zeitmangel und Armutsrisiko. Und es ist falsch, dass die aktuelle Gleichstellungspolitik für eine gleichmässigere Verteilung sorgt: von schlechten Arbeitsbedingungen, Zeitmangel und männlich-stereotyper Selbstüberschätzung zwecks besseren Karrierechancen. Das ist nicht, was wir brauchen. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen.

Wir fordern eine Politik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen und insbesondere der Unselbständigen, der Pflegebedürftigen, der weniger Privilegierten orientiert – nicht an Herrschaft und Kapital. Eine Politik, die auf kollektive Verantwortung setzt, statt auf Vereinzelung und Privatisierung. Eine Politik, die den Fehler im System sucht und nicht bei den Unterdrückten. Wir fordern: Mehr Zeit, mehr Geld und mehr Respekt für Care-Arbeit!

[1] Die Zahlen und Grössenordnungen in diesem Text basieren auf Erhebungen des Bundesamtes für Statistik: Sie sind entsprechend in einem binären Geschlechterverständnis abgebildet.

[2] https://feministische-fakultaet.org/makroskandal/

[3] https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-62620.html

 2021:
Die Geschichte wird neu geschrieben. Neuer Name. Neue Webadresse. Neues Logo.

Eine inklusive Sprache verdeutlicht, dass die Gleichstellung aller Menschen unser zentrales Anliegen ist. Deshalb haben wir uns für die folgende Namensänderung entschieden: 

Der Name Frauen*streikkollektiv Thun/Berner Oberland wird durch
Feministisches Kollektiv Thun/Berner Oberland  ersetzt.

In unseren Beiträgen sprechen wir künftig von FINTA Personen (F)rauen, (I)nter, (N)on-binäre, (T)rans und (A)gender Personen sowie FINTQ Personen (sprich: finti’kjuː): (F)rauen, (I)nter, (N)on-binäre, (T)rans und (gender) (Q)ueere Personen. 

Der Grund, warum wir von FINTA oder FINTQ Menschen sprechen, ist eigentlich simpel: wir glauben nicht an ein binäres Geschlechtersystem. Beim Begriff Frauen* werden (I)nter, (N)on-binäre, (T)rans, (A)gender Personen sowie (gender) (Q)ueere Menschen lediglich in Form eines “Sternchens” mitgemeint, jedoch nicht explizit erwähnt. Wir versuchen der gesellschaftlichen Unsichtbarmachung von Menschen entgegenzuwirken, indem wir diese explizit nennen und nicht nur mitmeinen.

Wir verpflichten uns hiermit als feministisches Kollektiv uns stets weiterzuentwickeln und Neues dazu zu lernen. Sprache ist ein Prozess und somit nie abgeschlossen. 

Wir pflegen eine solidarische Feedbackkultur und sind offen für Rückmeldungen 💜🖤#esgibtkeinruhigeshinterland 

 

Zine, Bandana und Postkartenset à 3 x 3 Karten können HIER bestellt werden.
Richtpreis für den Solibeitrag Fr. 15.00
Konto: Feministisches Kollektiv Thun-BeO, Stationsstr. 22, 3626 Hünibach
BEKB Steffisburg, IBAN: CH14 0079 0016 5845 9535 7

Das Zine zum Streik vom 14. Juni 2019 gibts hier auch als Download
3. Auflage
1. /2. Auflage